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St. Thekla feiert Auferstehung!

Die Osternacht in St. Thekla

Unsere Leitlinie für die Vorbereitungszeit auf Ostern, „Auf ins Leben“ floss auch in die Texte und die Gestaltung der Karwochen- und Osternachtliturgien ein.

Am Karsamstag kamen in das leere Heilige Grab in unserer Kapelle als Zeichen neuen Lebens einige Blumen von der Kreuzverehrung am Karfreitag, Papierblumen, die die Kinder beim Kinderwortgottesdienst am Palmsonntag gebastelt hatten und das von Gläubigen in der Vorbereitungszeit auf Ostern aus ausgeteilten Samen angebaute Gras.

Am Karsamstag feierten wir dann zweimal die Auferstehung Christi.

Bei der Auferstehungsfeier für Kinder am frühen Abend wurde den Kindern das Ostergeschehen in kindgerechter Form nahegebracht. Auch immer mehr ältere Leute nützen bei uns dieses Angebot eines relativ kurzen, schwungvollen Ostergottesdienstes.

Berührender Höhepunkt der sehr feierlichen Osternachtfeier war zweifellos die Taufe von 4 Erwachsenen und einem Kind nach der Taufwasserweihe. Nach langer Vorbereitung wurden Clemens, Franziska, Hanna, Katharina und Maria getauft. Die vier Erwachsenen empfingen auch das Sakrament der Firmung und gingen bei der Osternachtmesse zum ersten Mal zur Kommunion. Es war ein berührender Moment für uns alle! Wir freuen uns sehr über unsere neuen Gemeindemitglieder und wünschen ihnen ein immer tieferes Hineinwachsen in die Freundschaft mit Christus!
Nach der Kommunion dann eine Premiere: unsere drei jungen Priester, P. Erwin, P. Gerald und P. Paul, sangen mit Gitarrenbegleitung das Lied „Here I am, Lord“.

Ein herzliches Dankeschön den vielen, die zur Vorbereitung und zum Gelingen der Karwochen-Gottesdienste und der beiden Osternachtfeiern beigetragen haben, vor allem Helmuth Merbaul für die leitende Organisation und Wolfgang Kern für vielfältige Dienste, sowie auch Katharina Eilenberger und Dagmar Merbaul für die Gestaltung der beiden Osterkerzen.

Die Osterkollekte bei den Gottesdiensten am Karsamstag und am Ostersonntag erbrachte € 973,45, wovon die eine Hälfte der Gemeindecaritas St. Thekla und die andere einem Sozialprojekt der Piaristen in Mozambik zugutekommen. Vergelts Gott!

Text: Renate Eibler, Fotos: Wolfgang Zecha

Fastentuch St. Thekla

Die Fastenzeit steht unter dem Motto „Auf ins Leben“. Dieses Motto wird an den Sonntagen durch ein Leitwort mit Bezug zu den Evangelien vertieft. Seit mehr als 25 Jahren gestaltet Wolfgang Kern die Fastentücher. Heuer lässt er eine Lotusblume aufblühen, zu der wöchentlich ein Blütenblatt mit dem Leitwort dazukommt. Jetzt, gegen Ende der Fastenzeit, ist schon sichtbar, wie das Leben siegen wird!

Text und linkes Foto: H. Merbaul, Foto mitte und rechts: B. Pfeiffer

Kommunionvorbereitung am 5. und 6. April

Wir freuen uns schon sehr auf unsere Erstkommunion am Weißen Sonntag! Am Samstag trafen die Kommunionskinder und wir einander im Pfarrgemeindezentrum. Mit allen Sinnen erfuhren wir, wie Brot entsteht und welche Kräfte im Brot stecken. Was meint Jesus, wenn er für uns zum Brot des Lebens werden will? Diese Frage führte uns zum eucharistischen Brot, in dem Jesus uns ganz nahe kommt.

Beim Kinderwortgottesdienst am Sonntag ging es um das, wofür wir Gott dankbar sind und wofür wir ihn loben wollen. Die Kinder bastelten, zur Jahreszeit passend, wunderschöne Tulpen und beschrifteten diese mit allem, wofür sie Gott loben und danken wollen. Die Tulpen werden in der Osternacht, gemeinsam mit dem von vielen Messbesuchern selbst gezogenen Gras, das leere Grab schmücken.

Dagmar Merbaul,
für das EK-Team St.Thekla

Kommunionvorbereitung in St. Thekla

Gott schenkt einen neuen Anfang – davon durften die Erstkommunionskinder am Samstag, 8. März anhand der Erzählung Jesu vom barmherzigen Vater hören. Gemeinsam überlegten wir, wie wir uns durch unser Denken, Sprechen und Tun von Gott, der die Liebe ist, entfernen und wie wir wieder in Gottes Liebe zurückkehren können. Eine Buß- und Segensfeier in der Kirche rundete unsere Vorbereitungseinheit ab.

Am nächsten Tag (Sonntag, 9. März) trafen wir uns zum Familiengottesdienst um 9:30 Uhr. Wir hörten von Jesus, dem der Teufel, der „Durcheinanderbringer“ (L. Mayer-Skumanz) mehrmals einen Weg vorschlägt, der vermeintlich leicht und sicher zu einem lohnenden Ziel führt. Jesus aber entscheidet sich für den zweiten, den besseren Weg, und weist so den Durcheinanderbringer ab. Zwischen zwei Wegen müssen auch wir uns immer wieder entscheiden und überlegen, welcher für ein erfülltes Leben in Liebe und Frieden der bessere ist.

Nach dem Gottesdienst trafen sich Eltern, Kinder und Vorbereitungsteam im Pfarrzentrum und hielten eine kurze Rückschau auf die bisherige Vorbereitung. Schön ist es, liebe Kinder und liebe Familien, diesen Glaubensweg bis zur ersten heiligen Kommunion mit euch gemeinsam zu gehen!

Text und Fotos: Dagmar Merbaul